Legt Google sein PageRank-Geheimnis offen?

Google veröffentlicht eigene Firefox Extensions, darin verborgen ist auch das Rezept, wie der Suchmaschinenspezialist den PageRank errechnet. Social Patterns zeigt, wie man zur Datei gelangt. Den Rest muss man schon selbst machen. Wagenhöfer, übernehmen Sie. — Anscheinend fragt das Skript aber nur den PageRank auf den Servern von Google ab.

PageRank

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  1. Ist das tatsächlich so? Ich habe mir die Datei auf dem mühseligen Wege angeschaut, den Social Patterns angibt. Zwar bin ich alles andere als Techniker, aber mir scheint, das ist nur ein kleines Skript, das den PageRank einer gegebenen Seite bei den Google-Servern abfragt — und das den PageRank selbst überhaupt nicht ausrechnen kann. Oder?

  2. Gut zu wissen. Vielen Dank, Alexander. Ich habe die Überschrift deshalb mal mit einem Fragezeichen versehen. Bei Social Patterns war ich eigentlich davon ausgegangen, dass Michael Nguyen da selbst mal reingeschaut hat. Ich bin gespannt, was Kollege Wagenhöfer dazu sagt, wenn er aus Amsterdam zurück ist.

  3. Alexander, auch ich muss dir hier absolut recht geben. Definitiv legt Google hier die genaue Berechnung des PR nicht offen, die wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Zwar ist der ungefähre Mechanismus bekannt und durch einige Papers auch veröffentlicht. Aber manche Variablen bleiben eben doch ein Geheimnis.

    Aber zurück zur Google-Toolbar. Ja, es wird lediglich der PR von Google abgefragt. Interessant ist dagegen, wie Google den Hash-Wert einer Seite berechnet (witzigerweise mit einer Variablen, die „kindOfThingAnIdiotWouldHaveOnHisLuggage“ genannt wurde… die Google-Coder haben auf jeden Fall Humor). Dieser Algorithmus wurde zwar schon vor einiger Zeit per Reverse-Engineering aus der IE-Toolbar gezogen, allerdings gibt es ihn nun offiziell – nice to have. Denn nur mit diesem Hash-Code lassen sich PR und weitere Infos über eine Seite ablesen.

    Giesecke, das nächste mal machst du deine Hausaufgaben hoffentlich besser – oder fragst vorher jemanden, der sich damit auskennt 😉

    Und Müller… du weisst doch, meine einzige Droge ist und bleibt Netzausfall – und das bekommt man auch in Deutschland legal. Was ich alles in Amsterdam erlebt habe, steht ab morgen übrigens in meinem privaten Blog.

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