Spiegel Online: Immer die PIs im Blick

Die Bebilderung des Textes ist lästig. Da wird dann schnell ein Screenshot gemacht, ein passender Ausschnitt gewählt, dieser auf die richtige Größe gedrückt, ins richtige Format konvertiert und in den Text oder eine Bildergalerie eingebunden. Jetzt kann auch endlich der Text online gehen, an dem man so lange gesessen hat. Das wurde auch mal Zeit.

Screenshot von Spiegel Online
Nur ein Klick liegt zwischen dem Redakteur und seinen PIs
(Screenshot von Spiegel Online)

Ein Spon-Redakteur hat heute dabei vergessen, seine Bookmarks Toolbar kurz auszublenden. Das ist nicht weiter schlimm, aber schön zu sehen, dass man auch bei Spiegel Online einen direkten Link zu den Page Impressions hat. Diese kleine Eitelkeit sei jedem Onlineredakteur gegönnt.

Interessant übrigens auch, dass in dem Artikel mit keinem einzigen Wort oder Link Don Alphonso erwähnt wurde, der mit dem Messer zwischen den Zähnen die ganze Geschichte überhaupt erst aufgerollt hat. Das ist wieder einmal der schlechte Umgang von Spiegel Online mit seinen Quellen.

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Keine Kommentare

  1. Auch interessant, was Bildblogger Stefan Niggemeier so in seiner Toolbar hat, z.B.:

    * Fernsehlexikon
    * Fun
    * Bank
    * TXP (?)
    * Cornwall

    Dazu ein installiertes del.icio.us plugin in einem Firefox (stimmt das? welches Theme?)

    Gestern bei Zapp, NDR gesehen.

  2. Noch „verräterischer“ ist das hier. (-;

    Es hat mich auch gewundert, dass Don Alphonso in dem Artikel nicht vorkam. – In dem kürzlich erschienenen Buch von Julia Bönisch „Meinungsführer oder Populärmedium? Das journalistische Profil von Spiegel Online“ (leider sehr sperrig klingender Titel) wird übrigens seine SpOn-Kritik relativ ausführlich behandelt, Netzausfall bekommt auch eine halbe Seite. Das Buch hat mir gut gefallen, demnächst gibt es eine kurze Besprechung dazu.

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