Küblböck, der Spiegel und die Bild

Welchen Nachrichtenwert hat eigentlich der Winkel, in dem die Ohren von Daniel Küblböck abstehen? Gute Frage. Vermutlich keinen. So denken viele und klicken dennoch auf den Link. Jetzt will man es auch genau wissen. Willkommen im Ressort Vermischtes. Oder im Ressort Panorama, wie es bei Spiegel Online heißt.

Dumbo

Die Stars und Sternchen sowie die großen Unfälle der kleinen Leute gehören wohl in jedes Blatt, das ist im Internet nicht anders. Spiegel Online bildet da keine Ausnahme. Im Gegenteil. Wir können zwar keinen Blick in deren Zugriffsstatistiken werfen, ich vermute aber mal, dass mit den Küblböck-Ohren nicht nur die Lücken gefüllt werden, sondern dass solche News geklickt werden wir blöd.

Eine Website besteht sogar ausschließlich aus dem Ressort Vermischtes. Richtig, die Bild. Auch dort findet sich die Küblböck-Meldung. Ein paar Sätze mehr, aber ansonsten im gleichen Tenor. Lediglich an der Headline erkennt man, wo man sich gerade aufhält. Spiegel Online: „Küblböck lässt sich die Ohren richten„. Bild.de: „Daniel Küblböck will nicht mehr Dumbo sein„.

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Keine Kommentare

  1. Giesecke, dass Stars und Sternchen Schlagzeilen machen, ist doch inzwischen mehr als bekannt. Auch und vor allem, wenn sie den Rahmen sprengen. Hätte sich Hänschen Müller die Ohren anlegen lassen, würd’s vielleicht die Oma interessieren. Aber damit machen Redaktionen halt ihr Geld – that’s life!

  2. Mal halblang, lieber Wagenhöfer, eine Redaktion ist doch kein Puff. Auch wenn sich manche Marketingabteilung als Puffmutter aufführt. In den Spiegel muss der Küblböck nicht unbedingt hinein. Die eigentliche Frage ist doch: Welche Bedeutung hat das Ressort Panorama für Spiegel Online?

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