Schleichwerbung ist doof und verboten

Wenn dem Onlinemagazin ein Loch in der Kasse gähnt und der Mediaplaner einen Adlink in der Navi platzieren möchte, fallen dem Onlinevermarkter schon einmal zwei Steine vom Doppelherzen. Schließlich macht dann der Rubel wieder einen Roller. Nix da, sagt das Landgericht Berlin. Das ist Schleichwerbung. Auch in einem Onlinemedium müssen reaktionielle Inhalte und Werbung klar getrennt sein. (Az. 16 O 132/05) Via golem. Und so sieht’s aus, wie man’s nicht machen sollte. Vor dem Kadi stand allerdings nicht SpOn, sondern Bild.T-Online.de. Aber dass Schleichwerbung doof ist, wussten wir doch schon lange.

Spiegel Online
Quelle: Spiegel Online

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Keine Kommentare

  1. Giesecke, du überflutest meine Augen mit Rot. Kann man ja fast nicht mehr lesen. Können wir nicht einen alternativen Link-Tag mit Schleichwerbung einführen? Der könnte dann schwarz, aber unterstrichen sein. Oder so. Vielleicht kann man daraus ja auch nen Webstandard machen.

  2. Nee, nee, dann würde der Leser ja auf einen Blick erkennen können, welcher Link der einzig berechtigte ist (der zur Newsquelle golem natürlich) und den schäbigen Rest nicht mehr klicken. Wovon soll ich denn dann leben? Manchmal müssen die journalistischen Grundsätze eben der Vermarktung weichen. Oder etwa nicht?

  3. Giesecke, dafür ist bei uns doch die Redaktion und die Anzeigenabteilung komplett getrennt. Das sollte doch bei jedem Magazin so sein. Die Redaktion sitzt bei nem schönen Hefeweizen auf der Terasse und scheibt mit dem Laptop Sommerloch-Artikel und die Vermarktungsabteilung darf im Keller Steine hauen, während sie darüber nachdenkt, was sie schon wieder falsch gemacht hat. Achja, Utopia…

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