Der Papst, die Jugend und die Deutsche Telekom

Seit gestern kann man in Bonn keinen Schritt mehr vor die Tür wagen, ohne auf eine Gruppe gut gelaunter Jugendlicher zu treffen. In Köln und Düsseldorf wird dies nicht anders sein. Der Weltjugendtag hat begonnen. In Köln, sagte irgendein Radiosprecher, werde sich die Einwohnerzahl für kurze Zeit verdoppeln. Ich frage mich nur: Bringen die etwa alle ihr Handy mit? Da verdienen sich die Mobilfunker ja dumm und dusselig dran. Wenn nicht gleich die Netze ausfallen.

Telefonsäulen vor der Realschule

Aber die Telekom hat einem Netzausfall vorgesorgt. T-Mobile hat vorsorglich in den Innenstädten bzw. an den Veranstaltungsorten neue Mobilfunkmasten aufgestellt. Vor der Realschule in meinem Stadtteil stehen vorübergehend sechs Telefonsäulen. Davor steht die Weltjugend Schlange. Gezahlt wird mit der Telefonkarte – passend im Weltjugendtagdesign oder mit Papstkonterfei.

Die Telefonkarte zum Weltjugendtag
Quelle: Deutsche Telekom

Beteilige dich an der Unterhaltung

Keine Kommentare

  1. Ach Giesecke, nicht jede Verbindung auf dem Weltjugendtag geht auch über das Mobiltelefon. Zumindest die, die nach „Oben“ führen, nutzen eher spirituelle Kanäle. Ob die Telekom da auch Vorsorge getroffen hat, sofern es zur Überlastung kommt? Ich kanns mir schon lebhaft vorstellen… magenta Rosenkränze und Gebetsbücher… wäre doch mal eine neue Art des Product Placements.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.