DIE ZEIT ist (für) schwarz-gelb

Fünf pudelnasse Ex-Spitenkandidaten. Heute morgen schauten sie mich bedröpelt an, als ich DIE ZEIT aus dem Postkasten holte. Hmm. Ein Titelbild der ZEIT in (mehr oder weniger) schwarz-gelb? Was soll das denn bedeuten? Lafos rotes Mützchen ist ja wohl nicht wirklich koalitionstauglich, kann vor dem virtuellen Auge also getrost ausgeblendet werden. Hat DIE ZEIT das wirklich nötig?

Titelbild der ZEIT
Fünf Köpfe, zwei Farben (Bild von Cottonijoe.de geklaut, sorry, erspart mir das Scannen)

Auf Uhus *finest-assorted* Weblog Droppings war kürzlich erst zu sehen, wo Spiegel Online sein Kreuzchen macht. Aber DIE ZEIT? Naja, im Text war dann wieder alles in Ordnung. Alle Koalitionsvarianten wurden rundum beleuchtet. Und auch mit Medienselbstkritik bezüglich der Wechseleuphorie im Vorfeld der Wahl sparte man nicht.

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  1. Der wahre Skandal ist ja, dass die Zeit erst heute (es ist noch 23:59) in Deinem Briefkasten lag. Letzte Woche hieß es auf Seite 1 noch: „Die nächste Ausgabe der Zeit erscheint wegen der Bundestagswahl bereits am Mittwoch dem 21. September 2005“. Ich war vorgestern (es ist jetzt 0:01) ganz entäuscht als der Briefkasten Leerblieb und dachte schon an einen Zeitungsdieb.
    Aber dann malte ich mir aus was geschehen war: Der Drucker bewunderte das Titelbild, Angela Merkel mit Rastas Arm in Arm mit einem kiffenden Fischer. Jamaika-Koallition. Hunderte von Examplaren laufen über das Band. Doch dann stürmt Chefredakteur herein und schreit „haltet die Maschinen an“! Guido will nicht. Kein Jamaika, kein Dope für Joschka. Man beschliesst doch noch eine Nacht zu warten.
    Was wirklich passiert ist, werde ich wohl erst am Wochende erfahren, wenn ich endlich zum lesen komme. Aber im Gegensatz zu einer Tageszeitung bleibt die Zeit ja eine ganze Woche aktuell.

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