Warum ich so lange online sein muss

In der Pflichtlektüre eines jeden Onliners gefunden: Der Deutsche ist täglich knapp eine Stunde online. Heise online hat dem Surfer natürlich nicht selbst über die Schulter geschaut, sondern eine Studie von SevenOne Media zitiert. Da verwundert die Zahlenakrobatik auch nicht, denn nicht jeder Bürger kann gleich lang online sein. DSL-Nutzer bewegen sich täglich 116 Minuten im Netz, wer eine langsamere Leitung hat nur zwischen 41 und 45 Minuten. Immer noch seltsam. Ich sitze – mehr oder weniger – 13 bis 14 Stunden davor. Wie geht das denn?

Zwei Frauen vor dem Computer
Zwei Frauen vor dem Computer, mit mir weder verwandt noch verschwägert
(Bild: StockExchange)

Meine Familie ist das andere Extrem. Meine Eltern halten sich zu alt für den Einstieg in die Computerwelt. Meine Schwester und ihre drei Kinder, naja, die haben auch ihre Gründe, offline zu sein. Wenn ich jetzt meine 13,5 Onlinestunden durch sieben Familienmitglieder teile (mich eingeschlossen), komme ich auf 1,93 Stunden oder 115,71 Minuten pro Person. Wow! Das passt ja. Hoffentlich ist SevenOne Media nicht auf die gleiche Weise an seine Zahlen gelangt wie ich an meine 13,5 Stunden. Sonst war heise online längste Zeit meine Pflichtlektüre gewesen.

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Keine Kommentare

  1. Giesecke, das finde ich aber schön, dass du mir eine eigene Medienfirma andichtest – SvenOneMedia, das ist doch mal was. Ansonsten müsstest du doch wissen, wie die ganzen Statistiken zustande kommen: Würfeln.

  2. Hab’s korrigiert. Onkel Sigmund hätte seine Freude daran gehabt. Zu den Statistiken: Würfeln wäre auch eine Möglichkeit. Den Sohnemann im Vorschulalter kopfrechnen lassen, darauf hatte ich eigentlich getippt. Kommt aber wohl aufs selbe raus.

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