Playboy-Server im Logfile? Mozilla war’s

Als ich mir heute den Thunderbird 1.5 Beta 2 herunterladen wollte (ein bisschen spät, ich weiß), staunte ich nicht schlecht, der wollte doch glatt auf mirrors.playboy.com zugreifen. Dort hatte ich eher kostenpflichtiges Zeug erwartet. Aber Playboy fungiert tatsächlich als Mirrorserver für diverse Open-Source-Software. Neben Mozillaprodukten lässt sich dort auch Apache, FreeBSD, Fedora und noch einiges mehr finden.

Screenshot von Playboy.com
Wer hier etwas haben will, muss schon den Geldbeutel zücken (Bild: Playboy.com)

Die kurze Recherche ergab, dass Playboy dies nicht erst seit gestern anbietet. Pro-linux schrieb schon im Juni darüber: „Wer schon immer eine Ausrede für die Log-Einträge von Playboy.com gesucht hat, kann sich ab sofort auf Open-Source berufen.“ Aber welche Freundin guckt schon in die Logfiles?

Screenshot vom Thunderbird-Download
Hoppla. Was schickt Playboy.com denn da? (Screenshot vom Thunderbird-Download)

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Keine Kommentare

  1. Der gute Hugh Hefner ist halt ein Menschenfreund, Giesecke. Neben schönen Möpsen gibt’s eben auch freie Software. Alles, was das Nerd-Herz begehrt. Fehlt nur noch der Hefner-Pizzaversand, dann wäre es perfekt. Auf die Playboy-Partys kommen wir trotzdem nicht. Schade.

  2. Vielleicht sollte man denen von Mozilla mal sagen, dass durchaus auch Frauen sich diese Open-Source-Software runterladen und ob man für solche Fälle nicht Zugriff auf die California Dream Boys oder Chippendales bekommen könnte 😉 Und die Idee mit dem Pizzaversand, bei dem die Bunnies die Pizzen bringen, könnte man sicherlich gut vermarkten. Noch gibt es ja die ICH-AG, oder?

  3. Naja, so was ähnliches gibt es ja schon. Hooters nennt sich das ganze. Nur bringen die nicht, da muss man schon selbst hingehen. Zumindest wird bald in Deutschland das erste eröffnet – und das ganz in meiner Nähe. Hoffentlich war’s kein Marketing-Gag 😉

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