Spiegel Onlines Artikel zum Sonntag

Es ist Sonntag. Der fromme Christ geht in die Kirche. Der weniger fromme Journalist sitzt daheim vor dem Rechner und saugt sich etwas aus den Fingern. Gut, dass es Spiegel Online gibt. Mal sehen, was die so haben. Nur so als Inspiration. „Stoiber beichtet dem Papst seine Rückzugsgründe„. Nun ja, da müssen im Vatikan wohl ein paar Abhörwanzen installiert worden sein. Oder hat der Papst etwa das Beichtgeheimnis gebrochen?

Ex-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber
Quelle: CSU

Okay, im Lead steht, dass es eigentlich gar keine Beichte war, sondern ’nur‘ eine Privataudienz. Und Spiegel Online weiß das von der Bild am Sonntag, die das wiederum von einem Zeugen weiß, der wiederum gehört haben soll, wie Stoiber nach der Privataudienz selbst erzählt habe, was er denn während der Audienz dem Papst gebeichtet haben sollen machen tun. Oder so. – Ob das glaubhaft ist? Normalerweise taucht doch in so einer Aufzählung immer die Putzfrau auf. Aber die hat der Stoiber wahrscheinlich gar nicht nach Rom mitgenommen.

Und was hat der Stoiber nun dem Papst gebeichtet? Dass er mit der Merkel nicht kann. Gut, dass wir das jetzt endlich wissen. Was wären wir bloß ohne Spiegel Online.

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  1. Pingback: FACTorFAKE.de
  2. Na, die Journalisten brauchen gar nicht in die Gotteshäuser, sie arbeiten bereits dafür, wie dieser Artikel aus einem anderen Blog zeigt:

    Die einzige von allen Staaten dieser Welt unkontrollierte Mafia ist die K…

    Über Medien wie die Kleine Zeitung (100%), die Presse (100%) und das Wirtschaftsblatt (um nur einmal die wichtigsten betroffenen Medien Österreichs zu nennen!) manipuliert sie die Bürger aller Staaten dieser Welt. Wer ihr nicht angehört, wird bei seiner Arbeitsuche in tausenden Organisationen blockiert und in den sozialen Notstand getrieben – da kann er können und wissen so viel er mag.

    Was hat Benedikt der XVI. vor kurzem noch empfohlen: Die Vatikanbank solle künftig keine Mafia-Gelder mehr veranlagen?! Nun gut, wichtiger scheint mir, was er durch diese Aussage zugegeben hat.

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