Crossing Jordan, Else Kling und das Blog zur Serie

Gestern abend noch Crossing Jordan gesehen, die Krimi-Serie aus der durchgeknallten Bostoner Pathologie. Aber offensichtlich habe ich verpasst, dass Nigel dort ein eigenes Blog führt: Nigel’s Blog. Zum Glück gibt es aber den Werbeblogger und Thomas Gigold. Schade nur, dass Nigel’s Blog nur ein Marketinggag war, der während der Erstausstrahlung dieser Folge in den USA lief. Der letzte Eintrag ist schon einige Monate her. Eine gute Idee ist es dennoch, denn die Einträge sind aufwändig gemacht – sogar mit Fots von Opfern.

Nigel
Nigel’s Blog: Was schreibt ein Goth über seinen Job in der Pathologie? (Quelle: NIGELBLOG.com)

Dass das Blog nicht fortgeführt wird, überrascht nicht. Denn, wenn es dem fotografischen Anspruch der Serie genügen möchte, müsste viel Zeit investiert werden. Wenn man sich aber überwiegend aufs Texten beschränkt, kann ein Blog eine gute Begleitung zur Serie sein. Wenn Else Kling ein Blog schreiben würde, wäre dies sicherlich auch der Renner. Davon mal abgesehen, dass ich mir Else Kling nicht vor dem Computer vorstellen kann (aber vielleicht belehrt mich ein Lindenstraßen-Fan auch da eines Besseren).

Gut vorstellen kann ich mir auch ein Fotoblog vom Set einer Telenovela, wo es die tollen Kleider, die erst in ein paar Wochen über den Bildschirm geschoben werden, schon einmal als Standbild erscheinen. Natürlich samt Hauptdarstellerin. Vielleicht gibt es das auch schon. Keine Ahnung. Solche Blogs haben jeweils bislang nicht den Weg in meine Blogroll gefunden. Weniger gelungen finde ich allerdings das Kärtchen-Hochhalt-Spiel von Manuel Andrack & Co auf haraldschmidt.tv. Nette Häppchen, aber nichts, um täglich vorbeizuschauen. Und ein RSS-Feed sucht man auch vergeblich, weshalb sich das dortige Geschreibsel wohl auch nicht als Blog verstanden wissen möchte. Daraus könnte man aber noch viel machen.

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  1. Ein Serienblog gibt es auch zur Akte-X-ähnlichen Serie Invasion. Dort schreibt das auch einer der Hauptcharaktere. Witzigerweise sind Texte, die er in der Serien in sein Dikitgerät spricht, dann auch wirklich im Blog. Gute Verzahnung. Und er mag Bier. Prost!

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