Spiegel Shop Special

Na endlich, auch Spiegel Online verlost Karten für die Fußball-WM, sogar für’s Finale. Keine eigenen, sondern die vom Sponsor Philips. Angekündigt ganz unscheinbar in einem der zahlreichen Bald-ist-endlich-WM-Artikeln. „Präsentiert von Philips & Spiegel special“ heißt es da. Der Klick führt allerdings, o Wunder, erst einmal auf direktem Wege in den „Spiegel Shop“.

Gewinnspiel im Spiegel Shop
Wer präsentiert denn nun das Gewinnspiel? Spiegel special oder der Spiegel Shop?
(Screenshot von Spiegel Online)

Da kann man dann solange stöbern, bis auch die Verlagsleitung auf ihre Kosten gekommen ist. Udo Lindenberg gibt es dort, Frank Sinatra, aber auch Bastian Sick. Zielgruppe ist eindeutig die typische Spiegel-Print-Leserschaft. Ist ja auch nichts gegen einzuwenden. Aber schon seit geraumer Zeit versuchen die Macher von Spiegel Online die eigenen Leser vom Shop zu begeistern. Mit kleinen Buttons, ausgewechselten Sidebars, Links in das E-Paper und Eurosymbolen.

Die Gewinnaktion gibt es aber keineswegs zu kaufen, erst recht nicht im Spiegel Shop. Dort ist lediglich ein Banner platziert, der für die Ticketaktion wirbt. Auch hier heißt es: „Präsentiert von Philips & Spiegel special“. Erst auf der Folgeseite, auf der das Gewinnspiel abgewickelt wird, offenbart Spiegel Online sein Begehr. Oben prangen die Logos von Philips und „Spiegel Shop“ (nicht „Spiegel special“!), und in den Teilnahmebedingungen stehen einfach beide drin: „Das große Philips Ticketgewinnspiel wird präsentiert von SPIEGELspecial und dem SPIEGEL-SHOP“.

Mal schauen, vielleicht gewinne ich Karten für bessere Plätze als die, die ich mir von der Fifa gekauft habe. Der Spiegel Shop jedenfalls beschenkt mich in seiner Teilnahmebestätigung bereits mit drei Links zurück in den Shop. Jo, is denn heut scho Weihnachten?

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Keine Kommentare

  1. Hehe, ich habe nie behauptet, dass ich fehlerfrei schreibe. Und im Vergleich mit anderen Publikationen muss ich mich wohl nicht verstecken. Sogar das hoch verehrte Spiegel Online packt gerne mal ein paar Fehler in den Text. Aber ich bin willig zu lernen und freue mich über jeden Hinweis, damit ich den Fehler korrigieren kann.

  2. Jetzt weiß ich auch, was du an meinem Text auszusetzen hattest. Ich habe vom „Spiegel Shop“ ohne Anführungszeichen geschrieben. Dabei verstehe ich den Namen als Eigennamen, weshalb ich mir erlaubt habe, das Deppenleerzeichen zu übernehmen. Da ich aber nicht jeden Eigennamen kursiv oder in der Anführungszeichen setze, habe ich es auch hier so gehalten. Doof.

    Interessant ist allerdings, dass ich dies bei Verlagsnamen anders mache. Wenn ich vom Heise-Verlag schreibe, schreibe ich auch „Heise-Verlag“, obwohl er sich selbst Heise Zeitschriften Verlag nennt. Also: eine Hand an die Nase, eine Hand auf die Tastatur. Okay?

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