Angelas Videopodcast: ein bisschen schwanger

Spiegel Online hat es auf den Punkt gebracht: Das Internet bedeutet nicht, kleine Videobotschaften online zu stellen, sondern diese mal so richtig durch den Fleischwolf zu drehen. Die Blogs werden in den nächsten Tagen voll davon sein. Her mit den Merkel-Mashups! Frau Angela ihr Beraterstab versteht zwar besser, was da online abgeht, als die ganzen Roland Bergers des Vorgängers, aber irgendwie war ihre Videobotschaft doch ein bisschen schwanger. Oder? Wollte damit die CDU ihren Parteisoldaten einen Stubs geben, sich nun doch endlich einen DSL-Anschluss zuzulegen (welchen Provider die Partei wohl empfehlt, ich tippe mal auf AOL)? Oder hat man etwa die Nerds als neue Zielgruppe entdeckt?

Angela Merkels Videopodcast
iPod oder musicload? Angela Merkels Videopodcast
(Quelle: bundeskanzlerin.de)

Beglücken wird uns die Frau mit der Brille jetzt übrigens „ziemlich regelmäßig“, was formulierungstechnisch genauso daneben ist wie „ein bisschen schwanger“ oder „formulierungstechnisch“. Aber vielleicht hat sie sich auch nur verlesen. Zu hundert Prozent regelmäßig zog die Bundeskanzlerin lediglich die Augenbrauen hoch, aber diese Monotonie kannte man bereits aus dem letzten Wahlkampf. Wir haben sie trotzdem alle lieb gewählt.

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