Payback gekündigt

Die Kündigung ist raus. Und natürlich musste es ein Brief sein. Wer heutzutage umzieht, kann fast immer die neuen Daten per Telefon, E-Mail oder Login auf der Firmenwebsite mitteilen. Bei einer Kündigung muss es aber immer eine reale Unterschrift sein.

Zerschnittene Paybackkarte
Unbrauchbar: Die Paybackkarte

Das kostete mich jetzt noch einmal 45 Cent, die ich vom Wert der letzten Prämie abziehen muss. Diese ist heute gekommen. Rechnungsdatum: 15.05.2007. Schnell ist das nicht gerade. Ich habe schon einen Brief von denen bekommen, direkt nach dem 15. Mai. Auch mit dem Datum 15. Mai. „Ihre PAYBACK Prämie haben wir wunschgemäß an folgende Adresse ausgeliefert“. War aber noch lange nicht hier angekommen. Konfuses Zeug. Zum Deppen-Leerzeichen sage ich jetzt mal nichts.

Zuvor habe ich natürlich die AGBs befragt. Dort steht unter Punkt 7.1: „Sie können die Teilnahme an PAYBACK jederzeit ohne Einhaltung einer Frist durch schriftliche Mitteilung an PAYBACK beenden.“ Und unter Punkt 7.2: „Sie sind verpflichtet, die PAYBACK Karte bei Ablauf der Kündigungs- frist unbrauchbar zu machen, im Fall der Kündigung aus wichtigem Grund bereits bei Zugang der Kündigung“. Das habe ich getan. Schnippschnapp.

Die Prämie, zwei WMF-Gewürzmühlen, war es auch nicht wirklich wert.

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Keine Kommentare

  1. Eigentlich hast Du recht. Die Geschäfte die mitmachen, besuche ich normalerweise nicht. Nachdem OBI raus ist, ist es gänzlich uninteressant geworden. Lediglich der DM-Markt kommt für mich noch in Frage. Das ist imho auch der einzige Discounter, der seine Angestellten anständig zahlt.

  2. Kündigung schriftlich setzt natürlich die Hemmschwelle nach oben. Die Firmen reden sich damit raus, dass sie für die Kündigung eine Unterschrift benötigen. Ich weiß rechtlich zu wenig darüber, glaube allerdings, dass die Forderung Mumpitz ist, denn online kann man Abos auch bequem ohne Unterschrift eingehen.

  3. Ich weiß von einem Bonner Restaurant, das bei der Telefonauskunft nur noch mit einer Geheimnummer geführt wurde, weil sich jemand einen Spaß daraus gemacht hatte, sich in der Hotline als Anschlussinhaber auszugeben und diese Änderungen vornehmen zu lassen.

    Das Fax mit einer gefälschten Unterschrift hätte daran wohl auch nicht viel geändert, das Unternehmen (in diesem Fall die Telekom) hätte damit aber nachweisen können, dass der Fehler nicht bei ihr lag. Die Unternehmen schützen sich selbst mit der Unterschrift. Und ehrlich: Ich würde es nicht anders machen.

    Ich habe schlichtweg nicht daran gedacht, dass ich nochmal Briefporto investieren musste. Mein Fehler. Und es waren natürlich 55 und nicht 45 Cent, wie oben geschrieben. Mir hat das Porto nochmals vor Augen geführt, wie wenig die Punkte wert sind, die ich mit meinen Einkäufen verdient habe. Hätte ich mir auf anderem Weg eine Pfeffermühle gekauft, sie wäre wohl schöner und günstiger gewesen.

  4. Ähm – OBI ist aus Payback raus ? Das scheint mir ein Irrtum, denn
    1. unser OBI akzeptiert die Karte noch
    2. auf ber Payback webseite ist OBI auch noch genannt
    3. Man kann auch bei AMAZON wunderbar mit Payback punkten – und wenn man da regelmäßig Kleinkram kauft kommt doch ganz schön was zusammen…

    Mir scheint hier ein gewisser „Anti-Payback“ Stream zu herrschen…

    Aber egal – jeder wie er will 😉

  5. Payback… wow, jetzt schon gekündigt? Du bist aber ein ganz Schneller, mein lieber Peter 😉

    Mir wäre es wirklich nicht wert, dass Payback für die Leistung eines Wasserballs im Monat immer weiß, wo und was ich gerade einkaufe… Profiling auf höchstem Niveau. Das ist der Grund, warum man Payback lassen sollte, zuverlässiger Service oder nicht! 🙂

  6. Sorry Gulli, mir ist meine Privatsphäre nicht egal. Aber mir ist es egal, ob ich viel Werbung bekomme. Ich kann doch selbst entscheiden, was mich davon interessiert oder was nicht!? Bei der Payback Punkte Sammelei kommen ganz schön viele Punkte zusammen, und ich lasse mir meistens das Geld überweisen. Klappt super und ist schon am zweiten Tag da. Lg.

  7. Es gibt ja die Meinungsfreiheit.Aber eins muß man sagen.Wenn meistens die Karten(Payback,Happydigits) beim Kaufen einsetzt, so ist man doch der „Gläserne“ Kunde. Die wissen dann genau wo und wieviel gekauft wurde.Wenn man diese Läden in der Nähe hat,dann ist es ja ok. Ich selber nutze sie kaum noch,weil ich merkte das man „Schnäppchen“ bei denen nicht findet und meistens Sonderangebote nicht in das Punktesystem rein fällt.Besser Preise vergleichen da hat man diese Werbeflut nicht mehr.

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