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Wird der Praktikant jetzt entlassen?

Vor dem Wochenende kamen zwei identische Umschläge mit der Briefpost. Offensichtlich wieder so eine idiotische Buzzkampagne. Heute kam die E-Mail dazu – mit 48 Mailadressen von Bloggerkollegen im Adressfeld. Wie doof sind die eigentlich?

Darauf hingewiesen, erhält die Liste als Antwort: „Es gibt Dinge, die passieren einem lieber dann, wenn man nicht dabei ist“. Wie bitte? Scheiße bauen und dann weglaufen? Vielleicht wollte er auch nur sagen, dass er den Praktikanten hätte besser beaufsichtigen müssen.

Man soll übrigens herausfinden, welche Firma hinter dieser Kampagne steckt. Lieber Thorsten Lessing von der Publicis Hamburg GmbH. Wenn Sie so dumm sein sollten, mir das Ergebnis in einem Ihren nächsten Mailings mitzuteilen, schicke ich dem Pressesprecher Ihres Auftragsgeber mal, was ich von solchen Kampagnen halte.

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Ich habe selbigen Brief sowie die eMail auch erhalten. Unprofessioneller geht es ja wohl nicht. Denken die echt, die können mit so einer Aktion die Blogger – die ja offensichtlich angesprochen werden sollen – begeistern? Wohl eher nicht.
Ich habe einmal angefragt, woher die mein Einverständnis für solche Aktionen haben. Auf eine Antwort warte ich noch.

[…] Heute erreichte mich eine eMail von Publicis Modem aus Hamburg zum Thema Highlet und virales Marketing. Bei Publicis Modem handelt es sich um die Werbeagentur, die für die Highlet Kampagne verantwortlich ist. Viel wird in der Mail nicht preisgegeben, nur das der Klient normalerweise auf konventionelle Art und Weise wirbt und diesmal für diese Art der Werbung überzeugt werden konnte. Das ganze läuft über 15 Tage und ist auf sechs Länder verteilt. In den nächsten Tagen soll es mehr Infos geben und derjenige, der am schnellsten entdeckt wer sich hinter Highlet verbirgt, soll ein kleines Präsent erhalten. Laut Mail “….vielleicht ein Karton Champagner oder tonnenweise M&Mâ??s”. Vielleicht wieder ein Hinweis auf Robert Smith und seine Freunde? Leider gab es bei der Versendung der Mail einen kleinen Patzer und alle Mailadressen der Empfänger sind sichtbar. Daraus entwickelte sich gleich eine Diskussion über Sinn und Unsinn solcher Kampagnen. Peter von netzausfall.de ist ziemlich sauer über das ganze und wünscht keinerlei Kontakt, Mirko von xsized.de mutmaßt, dass der kleine Fehler sogar Teil der Kampagne sein könnte, was meiner Meinung nach gar nicht so abwegig ist. Vincent von vvallo.com sieht das ganze auch eher kritisch. Ich persönlich sehe das ganze etwas entspannter und war schon ziemlich interessiert als ich die ungewöhnliche Post aus dem Briefkasten fischte. Vielleicht liegt es auch an meinem WiWi Studium und der Marketing Klausur, die ich vor ein paar Wochen geschrieben habe, aber ich denke, dass virales Marketing ziemlich interessant sein kann und erstaunlicherweise auch der Theorie entspricht, die man an Unis reingekloppt bekommt. Andererseits kann ich schon verstehen, dass manche Leute nicht unbedingt ungefragt Teil einer Werbekampagne werden wollen und das ganze boykottieren. […]

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