Pocketbrain mit Pagerank fünf?

Schön wäre es gewesen. Gestern kurz vor Mitternacht ging kurz das Lämpchen an. Die Firefox-Extension zeigte für Pocketbrain einen Pagerank 5. Schnell aufgesprungen und Richtung Kühlschrank gerannt. Für solche Fälle liegt dort der Schampus bereit. Doch dann mit dem Fuß im Laptopkabel verfangen. Und schon war ich zurück auf dem Boden der Tatsachen. Ein Pagerank 5 für ein Onlinemagazin, das gerade mal vor einem Vierteljahr gestartet ist? Das kann doch nicht sein.


Keine Montage: Pocketbrain hatte kurz einen Pagerank 5

Browser geschlossen, Browser geöffnet. Futsch war der Pagerank. Vor ein paar Wochen war das schon einmal passiert. Da hatte Pocketbrain an einem Freitagnachmittag kurz mal einen Pagerank von 3. Auf zwei Rechnern am selben DSL-Anschluss verifiziert. Als ich dann nach Hause kam, war der Pagerank von www.pocketbrain.de zu pocketbrain.de gewandert. Wenig später war er wieder weg. Als wir das auf der OMD einem freundlichen und kompetenten Herrn von Google erzählten, zog er nur ungläubig die Augenbrauen hoch. Kommentiert hat er es nicht.

In der letzten Nacht ist etwas ganz anderes passiert. Laut diversen Quellen stürzten die Pageranks so mancher dicker Fische: Engadget und WashingtonPost.com von 7 auf 5. In Deutschland haben Golem, Zeit online und die Netzeitung verloren. Basic Thinking hat nur noch einen Pagerank 4, Bildblog immer noch eine 5. Offensichtlich wurden Linkverkäufer abgestraft. Oder wer wie auch immer versucht hat, seinen Pagerank nach oben zu schrauben (ohne den oben genannten so etwas zu unterstellen). Netzausfall macht so etwas jedenfalls nicht und hat seinen Pagerank 4 behalten.

Pocketbrain, das muss ich zugeben, habe ich mal in eine Handvoll Webkataloge eingetragen. Aber auch nicht viel und nicht generalstabsmäßig geplant. Der freundliche Herr von Google meinte dazu: Wenn Sie ein Bier trinken wollen, dann gehen Sie doch auch in Ihre Stammkneipe und nicht zum zwielichtigen Russen, wo Sie nicht wissen, mit wem Sie sich einlassen. – Recht hat er.

Und weiter: Versuchen Sie nicht zu verstehen, wie Google funktioniert, machen Sie einfach Ihr Geschäft. – Auch damit hat er recht. Viele, die meinten, Google zu verstehen, wurden über Nacht abgestraft. Auf einen Pagerank wartet Pocketbrain immer noch. Auch das meinte der freundliche Herr: Einen Pagerank haben Sie immer. Er wird nur nicht angezeigt. – Und eigentlich schickt Google ganz gut. Wir haben keinen Grund, uns zu beklagen. Pagerankmäßig sind wir anderen TK-Magazinen nicht nähergekommen, einige von ihnen aber uns.

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