Spam von Tele2

Ich war mal Kunde von Tele2. Es gab Zeiten, da waren die günstig und gut. Wenn ich mich richtig erinnere, war das mein erster Preselection-Anbieter. Ab 1998 ging das. Dann habe ich irgendwann gekündigt. Lange ist das her. Deren Rechnungen (Papier!) sind seitdem bestimmt schon zehnmal recycelt worden.

In der c’t und online laß ich immer wieder mal von kleinen Skandalen. Meist ging es um falsche Abrechnungen und schlechten Service. War mir eigentlich egal. Ich hatte mit denen schließlich nichts mehr zu tun. Schon lange nicht mehr. Bis eben.

Tele2 Newsletter
Betreff: Das TELE2 Sicherheitspaket – Einfach sicher surfen

An eine E-Mail-Adresse geschickt, die ich schon seit Jahren nicht mehr aktiv nutze, die aber immer noch in meinem Posteingang landet. Sind die nicht verpflichtet, meine Daten zu löschen? Zumindest nach einer gewissen Zeit? Datenschutz ist bei mir eher eine Haltung, als dass ich jede Heise-Meldung darüber lese und memoriere. Gibt es nicht eine Beschwerdestelle bei der Bundesnetzagentur?

In meinem Leben ist mir schon zweimal das Fahrrad geklaut worden. Ich habe das der Polizei gemeldet. Kurz darauf bekam ich ein Brief von der Staatsanwaltschaft, sie hätten die Ermittlungen aufgenommen. Einige Wochen später bekam ich einen zweiten Brief von der Staatsanwaltschaft, sie hätten die Ermittlungen eingestellt.

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  1. Ich war auch mal DSL-technisch bei Tele2, war sehr frustrierend das ganze.
    Immer n Ping über 90ms und grundsätzlich wurde immer über Norwegen geroutet, ein Tracert hat einmal gezeigt, das die Pakete über den Weg DE-Oslo-New York-Hannover (heise.de) liefen. Ein tolles Netzwerkmanagement scheinen die zu haben. Routing unter aller Kanone.

    Gruß aus Berlin

    Lite

  2. Als Nutzer eines grossen deutschen EMail-Anbieters bekomme ich hin und wieder Irrlauefer-Emails. Je nach Inhalt loesche ich diese oder schreibe an abuse@xyz. Wenn die Irrlaeufer nicht versiegen filtere ich irgendwann die komplette Absender-Domain. tipp24 und tschibo ereilte dieses Schicksal in den letzten 6 Monaten.

    Unter Umstaenden steigt damit der Spam-Score der Absender mit jedem Versuch mir eine weitere Mail zuzustellen. Geschieht ihnen aber auch recht.

    Haetten sie doch besser http://www.scambusters.org/stopspam/stop-spam.html gelesen.

  3. Das funktioniert natürlich. Auch ich setze hin und wieder Adressen oder Domains auf die Blacklist meines E-Mail-Providers. Ich war aber überrascht, dass ich von Tele2 nach Jahren (!) wieder etwas gehört habe und zwar über eine E-Mail-Adresse, die ich sonst faktisch nie nutze. Mit anderen Worten: Nach der Kündigung sind meine Kundendaten direkt zum Gold in den Tresor gewandert. Und jetzt soll da wieder Geld draus gemacht werden. Wenn man alle paar Jahre umzieht, dann werden auch die Adressdaten nach einiger Zeit unbrauchbar. Aber bei lebenslangen E-Mail-Adressen wird man dann irgendwann auch Mails von Firmen bekommen, mit denen man zwanzig Jahre keinen Kontakt hatte.

  4. Ich hatte letzte Woche eine Nachricht von tele 2 auf meinem AB, dass ich eine Rechnung vom 25.2.08 nicht bezahlt hätte und sie jetzt ein Inkassounternehmen einschalten würden, da ich auch nicht auf Mahnungen reagiert hätte. Dazu gab’s dann die ansage einer Tel.Nr., bei der ich aber nur Werbung hörte und nie weitergeschaltet wurde. Habe mich dann per Email auf deren HP gemeldet, dann kam ein telefonischer Rückruf. Es stellte sich heraus, dass es angeblich eine offene Rechnung gibt über 11,72 ? und sie an meine Adresse von vor 4 Jahren Rechnung und Mahnung geschickt hatten. Ich hatte die Telefonnummer mitgenommen. Gestern bekam ich dann die Rechnungen zugesandt mit rotem Stempel Kopie. Es waren zwei Rechnungen und ich soll 7 ? Mahngebühren bezahlen (bei einem Rechnungsbetrag für Telefonate über die 01013 in Höhe von 0,50 ?!).
    Mir ist eingefallen, dass die meine Adresse von ca. 2002 haben, als ich mich für eine Flatrate interessiert habe. Ich war irrtümlich davon ausgegangen – also bei den Call-by-Call Gesprächen – dass alle Anbieter auf der Telekomrechnung erscheinen, dem ist bei Tele 2 nicht so, was ich bis letzte Woche nicht wusste. Ich bin mir jetzt nur unsicher, was ich juristisch machen kann, weil ich nicht einsehe, auch noch Mahngebühren zu bezahlen. Die andere Rechnung ist vom 14.10.2007-14.02.2008 ohne jeden Nachweis (die speichern die Daten nur für 6 Monate angeblich).
    Für Hinweise bin ich dankbar.
    Frida

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