Wie ich meine Feeds lese

Ich habe über 200 RSS-Feeds abonniert. Es braucht Zeit, diese durchzuarbeiten. Immer wieder. Der Google Reader gibt ein paar nette Shortcuts. Mit j/k springt man vor und zurück. Mit v öffnet man einen Beitrag in einem Background-Tab. Schließlich werden viele Feeds nur mit einer Kurzversion bestückt. Mit etwas mehr Ruhe und Überblick arbeite ich dann die einzelnen Tabs durch.

Google Reader ShortcutsFragezeichen drücken, schon erscheinen die Google Reader Shortcuts

200 Feeds sind ganz schön viel. Die meisten lese ich für meine Arbeit. Pressemitteilungen möchte ich gerne schnell zu Gesicht bekommen. Einträge im Google-Analytics-Blog können bis zum Abend warten. Die FAZ-News auch. Ich habe daher die meisten Feeds auf die Tags Redaktion und Abendlektüre verteilt. Hinzu kommen noch die Tags Kommentare (wenn ich selbst woanders kommentiert habe), Pocketbrain (kontrollieren, wie schnell Google die News erfasst) und Pocketbrain Kommentare (auch wichtig).

Per Bookmarkleiste öffne ich den Google Reader mit dem Ordner Redaktion. Das sind die Pressemitteilungen und einige Portale in Deutschland und den USA. Mit j/k/v sind diese schnell durchgearbeitet.

Um dann aber zu den anderen Ordnern zu gelangen (Google nennt diese subscription oder folder), muss ich Shift+n oder Shift+p drücken. Habe ich dann den richtigen Folder ausgewählt, muss ich nochmals Shift+o drücken, damit er sich öffnet. Warum nicht jeweils eine einzelne Taste? Um mich dann mit j/k weiterzubewegen, muss ich vorher aber noch r für refresh drücken.

Das eine so einfach, das andere so umständlich.

Ich mag den Google Reader. Ich mag nicht, dass ich ständig bei Google eingeloggt bin. Offline-Reader kommen für mich nicht in Frage, weil ich sie nicht mit auf dem Handy abrufen kann. Andere Online-Reader funktionieren einfach nicht. TinyRSS lässt sich auf dem eigenen Server installieren, habe ich aber noch nicht getan.

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2 Kommentare

  1. TinyRSS hatte ich mal ausprobiert – aus ähnlichen Gründen. Im Prinzip nicht schlecht, auf meinem Server aber inakzeptabel langsam, kein Genuss. Vielleicht lag’s aber wirklich am Server …
    Ein bisschen schöner wird der Google Reader übrigens mit feedly, per Firefox-Erweiterung.

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