Der Spiegel war’s

Der Fall Eckart von Hirschhausen war bereits woanders zu lesen. Eine kurze Zusammenfassung nochmals plus weitere Fälle von Jörg Thomann in der FAZ: Misstrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Bisher wurde immer salopp zwischen deutscher und angelsächsischer Praxis unterschieden. Mir war noch nicht bekannt, wer die deutsche Unsitte verbrockt hat, sich Zitate autorisieren zu lassen: Der Spiegel – das Sturmgeschütz der Demokratie.

Die Praxis, Zitate autorisieren zu lassen, hat hierzulande ?Der Spiegel? eingeführt – als Lockmittel für die Politiker, sich beim Gedankensparring des ?Spiegel?- Gesprächs nicht zurückzunehmen. Ein solches Gespräch, sagt der ?Spiegel?-Autor Hans-Ulrich Stoldt, habe den Vorteil, dass es oft ?offener und spontaner? sei – und den Nachteil, dass die Befragten alles, was ihnen nicht behagt, wieder einkassieren könnten.

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