Mögliche Datenkosten

Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs, in der FAZ:

Zwei oder drei Dinge, die sie von uns wissen

Die Frage ist, welche Tiefe und Zeitdauer von Information über unsere Vorlieben wirklich gespeichert werden müssen. Wie viel muss personalisiert oder mit ein wenig Aufwand personalisierbar sein? Was kann auch ohne große Einbuße an Nutzen anonym und rein statistisch verdatet werden? Können wir vielleicht auch mit ein bisschen weniger Suchgenauigkeit oder etwas wilderen Buchempfehlungen leben, wenn wir dafür etwas weniger Daten ausgeben? Gibt es vielleicht Dienste, auf die man verzichten kann, weil sie die möglichen Datenkosten nicht wert sind?

Einen Einblick in die genauen Modalitäten der Speicherung und Verknüpfung verweigern praktisch alle Unternehmen. Man kann nur aus der Beobachtung heraus Rückschlüsse ziehen, wie viel Wissen über uns bei diesem oder jenem Systembetreiber angehäuft wird. Ob nun Apple oder Amazon, Playstation oder Xbox – Online-Geräte, die jede Handlung des Nutzers nach Hause melden, sind der aktuelle Geschäftsmodell-Trend.

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