Das Problem mit der Gmail Priority Inbox

Google hat eine Idee: Die Technik des Gmail-Spamfilters kann dazu genutzt werden, nicht nur die schlechten Mails auszusortieren, sondern auch die guten hervorzuheben. Diese kommen dann in die Priority Inbox.

Man schaut dann also zuerst auf die E-Mails, die Google für wichtig hält. Sie wären bestimmt auch sonst aufgefallen und zuerst bearbeitet worden. Das Problem ist aber der lange Rattenschwanz an E-Mails, die nicht so wichtig sind, sodass man sie auf die lange Bank schiebt. Das war bisher so, das wird auch weiterhin so bleiben.

Das Problem der vielen unerledigten E-Mails liegt nicht an der schlechten Organisation (auch bisher konnte man schon mittels Filter mehrere Inboxen aufsetzen), sondern daran, dass es schlichtweg zu viele Mails sind.

Kürzlich habe ich gelesen, dass ein Berufstätiger im Schnitt 150 E-Mails am Tag bekommt (die Quelle kann ich leider nicht mehr liefern). Bei einem Acht-Stunden-Tag und keinen anderen Aufgaben hätte man etwas mehr als drei Minuten pro Mail, um diese zu beantworten oder zumindest zur Kenntnis zu nehmen.

Das Problem zu vieler E-Mails wird man letztlich nur in den Griff bekommen, wenn es weniger werden. Die Priority Inbox von Gmail ändert daran aber nichts.

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