Ertrinken in Fluten aus Mails

HTC hat gerade zwei neue Smartphones vorgestellt (schöne Dinger das HTC Desire HD und das HTC Desire Z). Und dazu gibt es eine universelle Inbox für alle Mails. Das war eines der Hauptverkaufsargumente von John Wang, dem amüsant akzentuiert vortragenden Chief Marketing Officer von HTC.

Wer seine Mails mit dem Handy abruft, so die Logik, spart Zeit, wenn man nicht von E-Mail-Konto zu E-Mail-Konto springen muss, sondern alle neuen Mails an einem Ort versammelt sind. Stattdessen gibt es nun Filterfunktionen, die ungelesene Mails oder solche mit hoher Priorität zuerst anzeigen.

John Wang, HTC-CMO
John Wang in seinem Element

Ich verstehe das nicht. Es mag sein, dass man etwas Zeit spart, indem man den Zugriff auf alle Mails erleichtert, definitiv mehr Zeit würde man sparen, wenn nur ein Teil der Mails den Weg auf das Handy finden würden.

Dabei helfen separate E-Mail-Konten. Die persönlichen Mails liest und beantwortet man unterwegs. Die Newsletter warten auf Phasen mit etwas mehr Zeit am großen Rechner.

Noch einen Schritt weitergedacht: Wer in Fluten aus Mails ertrinkt, sollte dafür sorgen, weniger Mails zu erhalten. Also: Newsletter abbestellen, die Freunde und Kollegen erziehen, dass sie nicht jede Witzmail weiterleiten, sondern nur wichtige Dinge kommunizieren.

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