Mathematik-Lehrer in die Pressestellen!

In den Pressestellen macht sich eine Unsitte breit: Informationen werden nur noch scheibchenweise preisgegeben. Pressmitteilungen enthalten nicht alle Daten. Dafür gibt es dann mehrere, die nach und nach etwas mehr verraten, auch wenn es nur der Umstand ist, dass man in zwei Wochen mehr sagen wird.

In der Schule habe ich die Textaufgaben immer gemocht. Sie enthielten immer genug Informationen, um die Aufgabe zu lösen, aber auch nicht mehr. Jeder Satzteil hatte eine Bedeutung. Das Gleiche gilt für die P.M.-Logik-Hefte.

So wünsche ich mir auch die Pressearbeit. Weniger „dreifache Dual-Konfigurationen„, mehr Infos.

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9 Kommentare

  1. Gauß ist tot, es lebe Gauß!

    Zumindest was die Logik der fraktalen Zufälligkeit und deren Verteilung betrifft, muss man Mandelbrot wie auch Nassim Nicholas Taleb anerkennen, dass sie einige der wenigen sind, die die Komplexität der menschlichen Unfähigkeit aufnahmebereit zu sein, zumindest was unbequeme Neuigkeiten anbelangt und für die meisten, auch aus den Fachgebieten, unbegreiflich zu sein scheint, kritisieren und sich trotz aussichtsloser Lage weiterhin um Aufklärung bemühen.
    Dass Sie darauf anspielen, dass wir nicht so viel wissen, wie wir gerne vorgeben, zeugt von enormer Weitsicht, die die für die künftigen Wissenschafter verantwortlichen ausbildenden Professoren wohl gezielt werden ignorieren müssen, obwohl die einfache Lösung ? mittelst Gauß?scher Glockenkurve ? Verteilungen zu berechnen und daraus Risiken, die die Zukunft betreffen, abzuleiten, indem man versucht, durch Betrachtung der Vergangenheit, die künftige Entwicklung zu interpretieren, in bezug auf wirtschaftswissenschaftliche Themen mehr als fehlgeschlagen ist und da die wirtschafts-, die finanzmathematische, besonders aber die statistische Theorie ohne dieses Falsums nicht nur den Herren an den Universitäten die Lebensgrundlage entzöge: Die Ignoranz der meisten Wissenschafter gegen das mandelbrotische System und die dadurch unterlassene Sensibilisierung für die Risiken am Finanzmarkt lässt erkennen, dass sich auch künftig nichts ändern wird. Ganz nach dem Motto:

    Gauß ist tot, es lebe Gauß!

  2. Nichtige Nullen sind überall!

    Eine Null ist nichts und doch gibt es viele Nullen ? besonders im österreichischen Journalismus, wie der Umstand beweist, dass folgende Richtigstellungen (hier {markiert durch: >} nur der letzte Text an die Kleine Zeitung, da schon die Kronen Zeitung nicht lernfähig gewesen ist) nicht abgesetzt worden sind, obwohl meine Texte über 20 Jahre lang mit einer Erfolgsquote von nahezu 100% gedruckt worden sind.

    Seitdem ich die Möchtegerngötter des Papiers darauf aufmerksam gemacht habe, dass Sie grobe mathematische Mängel vorzuweisen haben, ist diese Quote auf nahezu 0% gesunken. Aber geschädigt (durch die Unfähigkeit der Reporter dazuzulernen) werde nicht ich, sondern die Masse der Leser, die durch Dummheit des Zeitungspersonals nicht nur der Wahrheit beraubt werden, sondern auch ? und das wiegt schlimmer, schlimmer für mich ? um die Möglichkeit etwas Neues zu erfahren, etwas Altes wieder und wieder zu verinnerlichen oder überhaupt einfach nur zu lernen, ja, Journalismus sollte nicht nur berichten, sondern auch lehren, betrogen werden.

    Und in diesem Zusammenhang Herr Giesecke gebe ich Ihnen recht, wenn Sie, wie in Ihrem Artikel ?Mathematik-Lehrer in die Pressestellen!?, die abstrusen, unredlichen, ja, die unlauteren Praktiken – vielleicht sollten wir auch noch die Unmöglichkeiten der Rechtschreibung hinzufügen; ja, nicht einmal die Grundpraktiken dieses Berufszweiges sind heutzutage vor Torheit sicher ? dieser Leute kritisieren.

    >

    Aber: Man wär ganz schön blöd, gäbe man nach einem Studium auch noch zu, dass selbst das Schaffen der eigenen Reifeprüfung (in mathematischer wie in sprachtheoretischer Angelegenheit) in Frage zu stellen ist. Besser ist, man verschweigt seine Fehler und lernt auch nach diesem schulischen Einerlei noch nichts dazu (hiervon ist allerdings nicht jeder betroffen!).

    Ein kleines Zahlenspiel ? für interessierte Leser dieses Blogs:

    Anzahl von Nullen, U.S. & scientific community, GB/France, Austria
    3 thousand, thousand, Tausend
    6 million, million, Million
    9 billion, 1000 million (1 milliard), Milliarde
    12 trillion, billion, Billion
    15 quadrillion, 1000 billion, Billiarde
    18 quintillion, trillion, Trillion
    21 sextillion, 1000 trillion, Trilliarde
    24 septillion, quadrillion, Quadrillion
    27 octillion, 1000 quadrillion, Quadrilliarde
    30 nonillion, quintillion, Quintillion
    33 decillion, 1000 quintillion, Quintilliarde
    36 undecillion, sextillion, Sextillion
    39 duodecillion, 1000 sextillion, Sextilliarde
    42 tredecillion, septillion , Septillion
    45 quattuordecillion, 1000 septillion, Septilliarde
    48 quindecillion, octillion, Octillion
    51 sexdecillion, 1000 octillion, Octilliarde
    54 septendecillion, nonillion, Nonillion
    57 octodecillion, 1000 nonillion, Nonilliare
    60 novemdecillion, decillion, Decillion
    63 vigintillion, 1000 decillion, Decilliarde

    Auch interessant: Googol mit 100 Nullen (das sind ungefähr so viele, wie in den Redaktionen mancher Zeitungen sitzen!) ? und ausgerechnet hiervon leitet sich GOOGLE ab.

  3. Ich habe Abkürzungen für Tags erwischt, die diese Seite nicht angenommen und somit ein Zitat gelöscht hat. Also: Nochmals von vorn:

    Nichtige Nullen sind überall!

    Eine Null ist nichts und doch gibt es viele Nullen ? besonders im österreichischen Journalismus, wie der Umstand beweist, dass folgende Richtigstellungen (hier {markiert durch: _Text__} nur der letzte Text an die Kl… Zeitung, da schon die Kr… Zeitung nicht lernfähig gewesen ist) nicht abgesetzt worden sind, obwohl meine Texte über 20 Jahre lang mit einer Erfolgsquote von nahezu 100% gedruckt worden sind.

    Seitdem ich die Möchtegerngötter des Papiers darauf aufmerksam gemacht habe, dass Sie grobe mathematische Mängel vorzuweisen haben, ist diese Quote auf nahezu 0% gesunken. Aber geschädigt (durch die Unfähigkeit der Reporter dazuzulernen) werde nicht ich, sondern die Masse der Leser, die durch Dummheit des Zeitungspersonals nicht nur der Wahrheit beraubt werden, sondern auch ? und das wiegt schlimmer, schlimmer für mich ? um die Möglichkeit etwas Neues zu erfahren, etwas Altes wieder und wieder zu verinnerlichen oder überhaupt einfach nur zu lernen, ja, Journalismus sollte nicht nur berichten, sondern auch lehren, betrogen werden.

    Und in diesem Zusammenhang Herr Giesecke gebe ich Ihnen recht, wenn Sie, wie in Ihrem Artikel ?Mathematik-Lehrer in die Pressestellen!?, die abstrusen, unredlichen, ja, die unlauteren Praktiken – vielleicht sollten wir auch noch die Unmöglichkeiten der Rechtschreibung hinzufügen; ja, nicht einmal die Grundpraktiken dieses Berufszweiges sind heutzutage vor Torheit sicher ? dieser Leute kritisieren.

    _Billionen & Trillionen

    Als die Kronen Zeitung am 20. Sep. 08 behauptet hatte, die USA habe ein Konjunkturpaket von 800 Mrd. $ geschnürt, um die Banken aufzufangen und die Staaten würden sich solche Summen auch leisten können, da diese Summe nur 0,7% des BSP ausmache, habe ich klarzustellen versucht, dass 800 Mrd. $ leider nicht 0,7% des BIP der Amerikaner ausmachen, sondern unglaublichen 6,4% der Wirtschaftsleistung entsprechen, da sich das BIP der Staaten jährlich um die 12,5 Billionen Dollar bewegt und nicht, wie sich aus der publizierten, unrecherchierten Annahme der Krone leicht hatte errechnen lassen, 114 Bill. Dollar beträgt.

    Leider ist der Krone nichts daran gelegen eine Korrektur der unwiderlegbaren Tatsachen abzudrucken, da die richtige Information der Bürger unwichtig geworden zu sein scheint.

    Da sich auch in Ihrer Zeitung ein kleiner mathematischer Fehler eingeschlichen hat und ich mir sicher bin, dass Ihnen viel daran liegt, bürgernah und richtig zu informieren, möchte ich darauf verweisen, dass sich die USA nur aus der Sicht der Muttersprache in
    Trillionen-Beträgen verschuldet haben, diesen Summen im Deutschen aber zum Glück (ironisch) nur die Bezeichnung ?Billionen? zusteht. Auch unrichtig im Kontext ist die Anzahl der Nullen gewesen, da Billionen 12 und Trillionen 18 Nullen angefügt werden müssen; im Deutschen natürlich.

    Vorsicht bei der Übertragung von Summen aus dem Englischen oder dem Amerikanischen ins Deutsche ist mehrfach geboten, da sich die Bezeichnungen der drei Sprachen nicht decken. Zum Beispiel nennt man unsere Milliarde in Amerika ?billion? und in England ?one milliard? oder einfach ?1000 million?, unsere Billion aber ?trillion? in Amerika und ebenfalls ?billion? in England.__

    Aber: Man wär ganz schön blöd, gäbe man nach einem Studium auch noch zu, dass selbst das Schaffen der eigenen Reifeprüfung (in mathematischer wie in sprachtheoretischer Angelegenheit) in Frage zu stellen ist. Besser ist, man verschweigt seine Fehler und lernt auch nach diesem schulischen Einerlei noch nichts dazu (hiervon ist allerdings nicht jeder betroffen!).

    Ein kleines Zahlenspiel ? für interessierte Leser dieses Blogs:

    Anzahl von Nullen, U.S. & scientific community, GB/France, Austria

    3 thousand, thousand, Tausend
    6 million, million, Million
    9 billion, 1000 million (1 milliard), Milliarde
    12 trillion, billion, Billion
    15 quadrillion, 1000 billion, Billiarde
    18 quintillion, trillion, Trillion
    21 sextillion, 1000 trillion, Trilliarde
    24 septillion, quadrillion, Quadrillion
    27 octillion, 1000 quadrillion, Quadrilliarde
    30 nonillion, quintillion, Quintillion
    33 decillion, 1000 quintillion, Quintilliarde
    36 undecillion, sextillion, Sextillion
    39 duodecillion, 1000 sextillion, Sextilliarde
    42 tredecillion, septillion , Septillion
    45 quattuordecillion, 1000 septillion, Septilliarde
    48 quindecillion, octillion, Octillion
    51 sexdecillion, 1000 octillion, Octilliarde
    54 septendecillion, nonillion, Nonillion
    57 octodecillion, 1000 nonillion, Nonilliare
    60 novemdecillion, decillion, Decillion
    63 vigintillion, 1000 decillion, Decilliarde

    Auch interessant: Googol mit 100 Nullen (das sind ungefähr so viele, wie in den Redaktionen mancher Zeitungen sitzen!) ? und ausgerechnet hiervon leitet sich GOOGLE ab.

  4. Noch ein kleines Zahlenspiel für den eigenen geistigen Netzausfall:

    Für die Verschuldung verantwortlich ist in erster Linie das
    Zinsgeldsystem. Verantwortlich ist hierbei in erster Linie nicht der
    Zins, sondern der Zinseszins, der zu exponentiellem Wachstum beiträgt,
    was durch das Reiskornspiel am Schachbrett am besten dargestellt wird:

    Beginne mit einem Reiskorn am ersten Feld und verdopple es mit jedem
    weiteren Feld! Wie viele Reiskörner befinden sich am letzten Feld mit
    der Nummer 64?

    Es sind 9.223.372.036.854.775.808 Reiskörner. Am gesamten Brett liegen
    nun 18.446.744.073.709.600.000 Körnchen, was einem Raumvolumen von
    fast 738 Milliarden Kubikmetern oder 738 Kubikkilometern entspricht.
    Damit ließen sich 5.407.385.698 (fast fünfeinhalb Milliarden!)
    Eisenbahnwaggons mit den Maßen 19,17×2,57×2,77m füllen.

    So sind wir über die Verdoppelung von einem Reiskorn über nur 64
    Schachfelder hinweg bei der Zahl 18 Trillionen gelandet.

    Was bedeutete dies nun, hätte man zur Zeit der Geburt Christi einen
    Pfennig angelegt und nach unserem Zinseszins-System mit 5% veranlagt?
    Genau: Man hätte schon zur Jahrtausendwende einen Anspruch auf über
    200 Milliarden Erdkugeln aus Gold gehabt.

    Und wenn jetzt noch immer nicht klar ist, dass alle Probleme durch
    dieses kapitalistische System entstehen, dann kann man dem Leser
    dieses Beitrags leider nicht mehr helfen. Wenn ich aber erzähle, dass
    alles Gold der Erde zusammengetragen und zu einem Würfel gegossen,
    eine Kantenlänge von weniger als 20 mal 20 mal 20 Meter hätte,
    verstünde dann jeder die Problematik oder noch immer nicht?

  5. Da ich in der Zeitung gerechnet habe, habe ich die Zahlen beim übertragen in den Blog durcheinander gebracht, nochmals nachgerechnet und ich kann noch immer nicht glauben, dass diese richtig sind, weil das Ergebnis einfach unvorstellbar ist. Aber hier die letzte Korrektur (Bitte nachrechnen!):

    Für die Verschuldung verantwortlich ist in erster Linie das Zinsgeldsystem. Verantwortlich ist hierbei in erster Linie nicht der Zins, sondern der Zinseszins, der zu exponentiellem Wachstum beiträgt, was durch das Reiskornspiel am Schachbrett am besten dargestellt wird:

    Beginne mit einem Reiskorn am ersten Feld und verdopple das Ergebnis {ob das Produkt oder die Summe ist mir egal! :-)} mit jedem weiteren Feld! Wie viele Reiskörner befinden sich am letzten Feld mit der Nummer 64?

    Es sind 18.446.744.073.709.600.000 Reiskörner. Am gesamten Brett liegen nun 36.893.488.147.419.100.000 Körnchen, was einem Raumvolumen von fast 1.407 Milliarden Kubikmetern oder 1.407,374 Kubikkilometern entspricht. Damit ließen sich 10.312.757.151,15 (fast zehneinhalb Milliarden!) Eisenbahnwaggons mit den Maßen 19,17×2,57×2,77m füllen. Mit den Körnern auf Feld 64 könnte man immer noch 5.156.390.402,04 (mehr als 5 Milliarden!) Waggons füllen.

    So sind wir über die ständige Verdoppelung von Reiskörnern über nur 64 Schachfelder hinweg bei einer Zahl von über 18 Trillionen gelandet, nachdem wir mit einem Reiskorn auf dem Feld Nummer 1 begonnen haben.

    Was bedeutete dies nun, hätte man zur Zeit der Geburt Christi einen Pfennig angelegt und nach unserem Zinseszins-System mit 5% veranlagt?

    Genau: Man hätte schon zur Jahrtausendwende einen Anspruch auf über 200 Milliarden Erdkugeln aus Gold gehabt.

    Und wenn jetzt noch immer nicht klar ist, dass alle Probleme durch dieses kapitalistische System entstehen, dann kann man dem Leser dieses Beitrags leider nicht mehr helfen. Wenn ich aber erzähle, dass alles Gold der Erde zusammengetragen und zu einem Würfel gegossen, eine Kantenlänge von weniger als 20 mal 20 mal 20 Meter hätte, verstünde dann jeder die Problematik oder noch immer nicht?

  6. Nachrechnen ist nicht mehr nötig, mittlerweile bin ich mir sicher. Bei dieser Berechnung habe ich allerdings keine Luft zwischen den Reiskörnchen kalkuliert, sonst kämen wir nämlich auf über sechs Milliarden Waggons – höhö!

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich allen Lesern dieses Blogs und natürlich auch Herrn Giesecke!

  7. Zu „So entstehen Schulden“ und zu „Nachrechnen ist nicht mehr nötig …“ habe ich allerdings noch anzumerken, dass sich zweitgenanntes auf den ersten Text von „So ent…“ bezieht, da eben doch die zuerst berechneten Zahlen richtig (gewesen) sind.

    Somit gibt es, wie bei Politikern, einen Rücktritt vom Rücktritt; oder besser: Eine Rückkorrektur?! Am gesamten Brett befinden sich genau (ohne die Rundung, die normale Taschenrechner vornehmen, die aber auch bei Excel [je nach Einstellung] vorkommt!) 18.446.744.073.709.551.615 Reiskörner, wodurch sich die anderen Zahlen entsprechend verändern.

  8. Tja, Kurt, so kann es gehen, 🙂 was bei solchen Zahlen ohnehin egal sein dürfte! Der Gauß-Text gefällt mir sowieso tausendmal besser.

  9. Tja, so ist das heutzutage mit dem Journalismus. Kein Wunder, dass da alle nacheinander pleite gehen.

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