Bezahlen mit dem Handy – aber anders als gedacht

Ich habe schon einige Newsmeldungen über das Handy als Geldbörse geschrieben. Immer ging es darum, dass eine App auf dem Smartphone installiert wird, dass man einen Barcode scannen oder das Handy an ein NFC-Terminal halten muss, um schließlich eine PIN einzugeben und eventuell noch einen Transaktionscode, den man auf einem separaten Weg erhalten hat – alles der Sicherheit wegen. Mich erinnert das daran, wie ich vor über zehn Jahren zum ersten und zum letzten Mal bei einem Bäcker mit der Geldkarte gezahlt habe. Ich habe mich geschämt, die Leute hinter mir so lange warten zu lassen.
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Unfollow me, I am following you

Ich bin jetzt 79 Tage als @pgiesecke bei Twitter und probiere noch aus. Ich habe zwölf Follower, darunter zwei, die sprachlich nicht verstehen, was ich schreibe – also das, was aus meinem Kopf kommt. Ich poste allerdings auch viele Links zu englischsprachigen Artikeln. Es wunderte mich nicht, als ich sah, dass beide tausenden folgen und ihnen in ähnlich hoher Zahl gefolgt wird.
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Ein paar Tastenkürzel, die ich nutze

Schon des Öfteren habe ich über Tastenkürzel geschrieben, die ich nutze. Mit dem gleichzeitigen Griff auf zwei oder drei Tasten kann man der Tastatur entweder weniger bekannte Zeichen entlocken oder in (Web-)Anwendungen einzelne Funktionen schneller aufrufen. An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Shortcuts hinzufügen, die ich häufiger verwende, die aber weniger bekannt sein dürften.
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Was Erfolg beim Onlinedating bringt

Wer sich von mir Antwort auf die Frage erhofft, wie man beim Onlinedating am besten einen Partner fürs Leben findet, noch habe ich die Lösung nicht. Amy Webb jedoch hat eine mathematische Formel ausgetüftelt (Mashable berichtet, vielen Dank an Jürgen für den Link), um dann festzustellen, dass sie nicht funktioniert. Das gilt wohl für die Matchingfunktionen aller Datingportale, die einem vorschlagen, wer zu einem passt, naja: passen könnte.
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Wo bin ich? Und wenn ja, wozu?

Es gibt Leute, die vermelden auf Twitter, wenn sie am Flughafen angekommen sind. Zu denen gehöre ich nicht. Gut, einige schreiben dann später, dass sich einer ihrer Follower gemeldet habe. Zusammen überbrückte man dann die Wartezeit bei einem Kaffee und lernte sich persönlich kennen. Für mich wäre das Stress. Wenn ich von A nach B will, habe ich ein Ziel. Und einen Plan. Was davon abweicht, lenkt mich nicht nur ab, es raubt mir vor allem Energie.

Früher dachte ich immer, dass der Unterschied zwischen zwischen Extrovertierten und Introvertierten der zwischen laut und leise sei. Mit etwas Schullatein und der Lektüre pschologischer Beiträge in ausgelegten Zeitschriften bekam dann auch ich mit, dass der eine seine Aufmerksamkeit mehr nach außen, der andere mehr nach innen richtet. Das trifft es aber noch nicht ganz. Es geht um Energie.
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Wo ist denn bloß die Blogroll hin?

Ach, wisst ihr noch 2005? Wie stolz wir damals waren, als wir es geschafft hatten, WordPress auf dem Server zu installieren! Ohne Vorkenntnisse. Wir haben uns gegenseitig per RSS abonniert, in der Blogroll verlinkt und bei Gelegenheit auch ein Stöckchen zugeworfen. So einfach war das damals: Man wurde verlinkt oder auch nicht. Marketing nannte das noch keiner. Damals.

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Ebay schützt Regelverstöße

Ebay ist toll, bis es mal nicht klappt. Ich habe bereits erlebt, dass ein Käufer nicht gezahlt hat, und dies Ebay gemeldet. Der Käufer hat dann doch überwiesen, wir haben auf gegenseitige Bewertungen verzichtet, und alles war okay. Als dies vor einigen Wochen wieder einmal geschah, bin ich den gleichen Weg gegangen. Ebay hat den Käufer aufgefordert zu zahlen, doch nichts passierte, außer dass Ebay mir nach dem Ablaufen einer Frist die Verkäuferprovision zurückerstattet hat.

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Goethe rezitieren im Garten

Neulich hat mich ein Freund gefragt, ob ich mit ihm skypen wolle. Ich war ein wenig perplex. Das ist so gar nicht mein Ding. Wenn man mit meinem Neffen an einem Tisch sitzt, winkt er schonmal in den Laptop, der vor ihm steht. Er hat die Kamera an, und irgendjemand hört mit, was wir reden. Auch wenn ich gewollt hätte, mein Laptop ist eine Generation zu alt. Er hat noch keine Kamera, und die, die ich vor Urzeiten bei einem Pressegespräch von Freenet geschenkt bekommen hatte, eine kleine grüne Kugel, habe ich irgendwann meinem anderen Neffen geschenkt.

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Die Tücken, Twitter zu bestücken

Vorgestern habe ich beschrieben, wie ich meinen neuen Twitter-Account automatisch mit Tweets fülle (btw, @pgiesecke). Ich nutze IFTTT, um nach Neuigkeiten hier auf Netzausfall und bei Delicious zu schauen und diese dann mit entsprechenden Hashtags zu twittern. Das kann nur mit einer zeitlichen Verzögerung geschehen, mit einer Viertelstunde wäre ich auch schon zufrieden, doch mittlerweile dauert es auch länger.

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Was ich auf Twitter poste

Ich lese viel im Internet. In den letzten Monaten ist immer mehr Productivity Porn aus meinem RSS-Reader geflogen, hinzu kam viel neuer Stoff über Angel- und VC-Investing. Letztens habe ich schon über Crowdfunding vs. Crowdinvesting geschrieben, offensichtlich ist das gerade ein Thema für mich. Darum geht es heute aber gar nicht, sondern erst einmal um das Blog von Mark Suster, der als Teil von GRP Partners in Los Angelos Venture Capital in junge Internetunternehmen investiert. Es ist die Mischung, die sein Blog ausmacht.

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